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Universität Basel

Umstellung auf Fernunterricht – mit Ausnahmen

3D-Rendering einer mikroskopischen Aufnahme des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2.
3D-Rendering einer mikroskopischen Aufnahme des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2. (Bild: Creativeneko/123rf)

28. Oktober 2020: Auf Grund der stark steigenden Fallzahlen hat der Bundesrat wichtige Massnahmen verabschiedet, die das Leben, Arbeiten und Studieren in den kommenden Monaten prägen werden. Für die Universität Basel entscheidend ist die Vorgabe, dass Hochschulen so schnell wie möglich, spätestens ab Montag, 2. November, auf Fernunterricht umstellen müssen.

28. Oktober 2020: Zusätzlich zu der bereits kommunizierten Home-Office Regelung und der Pflicht zum Tragen von Masken hat die Universitätsleitung hat auf Grund der bundesrätlichen Vorgaben am 28. Oktober 2020 folgende Massnahmen beschlossen:

  • Der Präsenzunterricht wird bis auf Weiteres eingestellt, die Veranstaltungen werden so schnell wie möglich, spätestens ab Montag, 2. November, grundsätzlich über digitale Kanäle angeboten.
  • Ausgenommen von dieser Regelung sind Lehrveranstaltungen und Unterrichtsaktivitäten, bei denen eine Präsenz zwingend erforderlich ist (zum Beispiel Praktika oder Abschlussarbeiten im Labor).
  • Bei welchen Veranstaltungen eine Präsenz zwingend erforderlich ist, entscheidet das Vizerektorat Lehre in Absprache mit den Studiendekanen. Entsprechende Anfragen sind an die Studiendekane zu richten.
  • Die Dozierenden, die im laufenden Semester bis heute Präsenzunterricht gehalten haben, informieren ihre Studierenden umgehend, wie sie ihre Veranstaltung in Zukunft digital anbieten. Die Dozierenden müssen die Zeiten einhalten, wie sie im Vorlesungsverzeichnis angegeben sind.
  • Das Thema Leistungsüberprüfungen ist in der angepassten Verordnung nicht explizit geregelt und wird in den nächsten Tagen mit den zuständigen Behörden geklärt. Die bis dahin angesetzten Prüfungen werden voraussichtlich wie geplant durchgeführt.
  • Die Bibliotheken der Universität Basel können mit dem aktuell geltendem Schutzkonzept weiter geöffnet bleiben. Die Öffnungszeiten werden gegebenenfalls angepasst. Weitere Informationen werden auf den Webseiten der Bibliotheken publiziert.
  • Der Forschungsbetrieb kann mit dem aktuell geltenden Schutzkonzepten weitergeführt werden.
  • Die Gebäude der Universität Basel bleiben für deren Angehörige weiterhin geöffnet. Dies gilt auch für Lernräume wie das Lernoullianum. Die Universitätsleitung appelliert an die Angehörigen, sich bei deren Nutzung konsequent an die geltenden Schutzmassnahmen zu halten.
  • Die Verpflegungsbetriebe der Universität Basel werden ab Montag, 2. November, aufgrund der fehlenden Gäste bis auf Weiteres geschlossen. 
  • Die Angebote des Universitätssports in Innenräumen werden bis auf Weiteres eingestellt. Veranstaltungen im Freien können weiterhin stattfinden, wenn die Schutzabstände eingehalten werden können oder eine Maske getragen wird. Kontaktsportarten sind explizit nicht gestattet.
  • Die Buchungen für alle in diesem Jahr vorgesehenen Veranstaltungen von Dritten in Gebäuden der Universität Basel werden annulliert.
  • Wir empfehlen allen Angehörigen, die Swiss Covid-App zu installieren und bitten sie dringend, an der Uni wie im Privaten die Empfehlungen des BAG zu befolgen.

Umfassende Maskentragpflicht und Rückkehr ins Homeoffice

18. Oktober 2020: Ergänzend zu den neuen Massnahmen, die der Bundesrat am 18. Oktober 2020 bekanntgab, hat das Rektorat nach Rücksprache mit unseren Expertinnen und Experten am Universitätsspital gleichentags beschlossen, das universitäre Schutzkonzept wie folgt zu verschärfen:

Maskentragpflicht auch im Unterricht

  • In den öffentlich zugänglichen Räumen muss immer eine Maske getragen werden. Die Ausnahme, dass im Sitzen bei Einhaltung des Mindestabstands die Maske abgenommen werden darf, wird damit aufgehoben. Die Maskentragpflicht gilt per sofort auch während des Unterrichts.
  • Essen und Trinken während den Lehrveranstaltungen sind untersagt. 
  • Die Dozierenden müssen wenn immer möglich mit einer Maske unterrichten und Mikrofone verwenden.
  • Die Maske darf in den Cafeterien, der Mensen und den öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten der Universität Basel nur abgenommen werden, wenn Essen und Getränke sitzend konsumiert werden.

Arbeiten an der Universität

  • Alle Vorgesetzten sind aufgefordert, wenn immer möglich Homeoffice umzusetzen, und zwar ab sofort! Die Vorgesetzten haben den Auftrag, die Lösungen zusammen mit den Mitarbeitenden zu erarbeiten und zeitnah umzusetzen.
  • Bei Positionen, die für die Aufrechterhaltung des Betriebs unverzichtbar sind, werden die Vorgesetzten aufgefordert, diese spezielle Situation mit den Mitarbeitenden zu besprechen.
  • In Arbeitsräumen (Labors, Büros, Lager, Sitzungszimmer, Bibliotheken, Lernräumen) gilt ab zwei Personen eine generelle Maskenpflicht. Die Abstandsregel von 1,5 Metern ist auch mit Maske weiterhin einzuhalten.
  • Die experimentelle Forschung wird nicht eingeschränkt und soll im Rahmen der aktuellen Schutzkonzepte weitergeführt werden.
  • Physische Sitzungen sind nur noch mit Masken erlaubt. Dies gilt auch, wenn sich nur zwei Personen treffen.
  • Apéros in den Räumen der Universität Basel bleiben weiterhin verboten.

Die Universität Basel hat für ihre Angehörigen sog. Community-Masken herstellen lassen. Die Masken sind TESTEX geprüft, basieren auf Empfehlungen der Swiss National COVID-19 Science Task Force und sind seit Ende September an den Verkaufsstellen des SV-Service erhältlich.


Besonders gefährdete Personen

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) definiert auf seiner Webseite, wer zu den besonders gefährdeten Personen zählt. Wer einer dieser Risikogruppen angehört, kann sich dies von einem Arzt oder einer Ärztin bestätigen lassen. Die Universität Basel hat dazu das Formular «Vorlage Arztzeugnis: Teilhabe besonders gefährdeter Personen am Studienbetrieb im HS20» erstellt, auf welchem ein Arzt/eine Ärztin die Zugehörigkeit zur Gruppe der besonders gefährdeten Personen bestätigt und allfällige Massnahmen vorgeschlagen werden können. Die Universität ist bemüht, im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten in der Lehre sowie unter dem Aspekt der Chancengleichheit der Betroffenen deren Teilhabe am Lehrbetrieb zu ermöglichen. Die Teilnahme an einer gewünschten Veranstaltung kann jedoch nicht in jedem Fall garantiert werden. Wer aufgrund einer ärztlichen Weisung grundsätzlich keine Maske tragen darf, kann leider nicht am Präsenzunterricht (gilt auch für Praktika) teilnehmen, weil der Zutritt zu den universitären Gebäuden im Rahmen von Lehrveranstaltungen nur mit Maske erlaubt ist.

Was tun bei einem positiven Testresultat oder Aufforderung zur Quarantäne?

Angehörige der Universität Basel, die ein positives Testresultat erhalten oder von den Behörden aufgefordert wurden, sich in Quarantäne zu begeben, sollten dies umgehend über dieses Online-Formular der Corona Task Force melden. Die Studierenden kontaktieren anschliessend ihre Dozierenden und besprechen mit diesen, wie der Unterricht weiterverfolgt werden kann. Die Mitarbeitenden müssen umgehend ihre Vorgesetzten informieren.

Vier Coronafälle am Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit

7. September 2020: Eine Anfrage der universitären Corona Task Force bei den Fachleuten am Universitätsspital Basel hat ergeben, dass das Schutzkonzept der Universität Basel auf Grund dieser Vorfälle nicht angepasst werden muss.

1. September 2020. Am Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit sind Ende August vier Studierende positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Sie hatten alle an einer Blockwoche in Sportpraxis teilgenommen. In Folge mussten rund fünfzig Studierende in die Quarantäne. Die für Anfang September geplanten Prüfungen des betroffenen Semesters wurden auf Grund der Vorfälle abgesagt. Das Departement steht in engem Austausch mit dem Gesundheitsdepartement Basel-Stadt und wird sich auch weiterhin an den Schutzkonzepten des BAG, an den Vorgaben der Universität und hinsichtlich der Sportpraxis an den Schutzkonzepten des Bundesamts für Sport (BASPO) orientieren.


Schutzkonzept für den Präsenzunterricht im Herbstsemester 2020/21

25. August 2020. Mit diesem Schutzkonzept möchte die Universität Basel soweit wie möglich die Rückkehr zum Präsenzunterricht und zur schrittweisen Öffnung der universitären Gebäude und Räumlichkeiten zulassen. Die Gesundheit der Universitätsangehörigen und der Nutzerinnen und Nutzer der Universitätsbibliothek hat dabei oberste Priorität. Ein zentrales Element dieses Schutzkonzepts ist die Maskentragpflicht. Mit dieser Massnahme schützen wir uns nicht nur selbst, wir schützen auch die anderen und ermöglichen so den Präsenzunterricht.

Das detaillierte Schutzkonzept liegt als PDF vor – hier die wichtigsten Punkte sowie weiterhin geltende Massnahmen:

Maskentragpflicht

  • In den universitären Gebäuden, in denen Lehrveranstaltungen stattfinden, sowie in den universitären Bibliotheken gilt in den Foyers, Gängen, Treppenhäusern und Aufzügen sowie in den Lernräumen ab dem 14. September 2020 eine Maskentragpflicht. 

  • Alle Uniangehörigen erhalten in den nächsten Wochen eine zertifizierte Stoff-Maske, weitere Masken können beim SV Service erworben werden.

Zutritt zu den universitären Räumlichkeiten

  • Universitätsangehörige oder Nutzerinnen und Nutzer der UB können die Universität Basel nur besuchen, wenn sie keine auf eine COVID-19-Erkrankung hinweisenden Symptome haben und nicht mit einer an COVID-19 erkrankten Person im gleichen Haushalt leben bzw. in den letzten 10 Tagen engen Kontakt hatten.

  • Universitätsangehörige sowie Nutzerinnen und Nutzer der Universitätsbibliothek müssen sich mittels Studierenden-, Mitarbeitenden- bzw. Bibliotheksausweis jederzeit ausweisen können. 

  • Der allgemeinen Öffentlichkeit bleibt der Zutritt zu den universitären Räumlichkeiten bis auf Weiteres verwehrt.

Regeln für den Präsenzunterricht

  • Präsenzunterricht findet in der Regel nur dann statt, wenn die geltenden Abstandsregeln von 1,5 Metern möglich sind und eingehalten werden.

  • Es besteht zurzeit keine Maskentragpflicht während der Lehrveranstaltung, Studierende können aber, wenn sie wollen, eine Maske tragen. 

  • Die Hörsäle wurden gemäss den vorgegebenen Distanzregeln ausgemessen: Sitzplätze, die nicht verwendet werden dürfen, werden gekennzeichnet oder entfernt. 

  • Die Studierenden tragen auf dem Weg zum Sitzplatz eine Maske und setzen diese wieder auf, wenn sie den Sitzplatz verlassen.

  • Essen während der Lehrveranstaltung ist untersagt. 

  • Vor dem Beginn der Lehrveranstaltung werden die Oberflächen (Arbeitsflächen) durch die Studierenden gereinigt. Die Reinigungsmittel dazu werden bereitgestellt.

  • Räume mit Fenstern werden zwischen den Vorlesungen gelüftet.

  • Bei Übungen, Praktika und ähnlichen Lehrformaten kann in Ausnahmefällen Präsenzunterricht auch dann stattfinden, wenn die geltenden Abstandsregeln von 1.5 Metern nicht immer eingehalten werden. Dafür gilt hier auch während der Lehrveranstaltung die Maskentragpflicht. Der Präsenzunterricht ist in diesem Fall vom Vizerektor Lehre zu genehmigen. 

Abstand zwischen Dozierenden und Studierenden

  • Sofern sie keine Maske tragen und kein Mikrofon benutzen, sind Dozierende verpflichtet, während der Lehrveranstaltungen mindestens zwei Meter Abstand zu den Studierenden zu halten. 

  • In grösseren Hörsälen sind Mikrofone zu verwenden.

Contact Tracing und App «SwissCovid»

  • Präsenzlisten werden automatisch durch die verpflichtende Einschreibung für die Lehrveranstaltung generiert. Es dürfen nur Veranstaltungen besucht werden, für die man sich eingeschrieben hat.

  • Die Universität empfiehlt ihren Studierenden, Dozierenden und anderen Universitätsangehörigen dringend, die Applikation «SwissCovid» auf ihre Mobiltelefone zu installieren.

Besonders gefährdete Personen 

  • Für besonders gefährdete Personen gemäss Definition BAG erarbeitet die Universität Basel derzeit eine separate Wegleitung.

  • Personen, die sich als gefährdet einschätzen, wird unabhängig von ärztlichen Abklärungen und allfälligen Schutzmassnahmen das durchgängige Tragen einer medizinischen Schutzmaske empfohlen.

Rückkehrende und Gäste aus dem Ausland

  • Personen, die sich in einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Infektionsrisiko aufgehalten haben und zum Semesterstart in die Schweiz einreisen, müssen in Quarantäne.

  • Die oben beschriebene Regelung gilt auf für Gäste, die im Laufe des Semesters in die Schweiz einreisen. 

  • Die Universitätsleitung empfiehlt ihren Angehörigen weiterhin, soweit möglich auf arbeitsbedingtes Reisen zu verzichten und nur in wichtigen Fällen Gäste an der Universität Basel zu empfangen. Von der Teilnahme an grösseren Konferenzen und Meetings wird dringend abgeraten. Weiter sind die Empfehlungen des Bundes zum grenzüberschreitenden Reisen zu befolgen.

  • Auf der Webseite des BAG Quarantänepflicht für Einreisende finden Sie weiterführende Informationen.

Verpflegung an der Universität Basel

  • In den universitären Verpflegungseinrichtungen (Mensen, Cafeterias) tragen die Gäste auf dem Weg zum Sitzplatz eine Maske und setzen diese wieder auf, wenn sie den Sitzplatz verlassen.

  • Das im Frühjahr ausgesprochene Apéroverbot in universitären Gebäuden bleibt bis auf Weiteres bestehen.  

Durchführung von Veranstaltungen

  • Bis zum 30. September 2020 erfolgen keine neuen Raumreservationen für Veranstaltungen ausserhalb der Lehre.

  • Bereits bestätigte Raumreservationen für Veranstaltungen ausserhalb der Lehre bleiben unter Vorbehalt der Durchführbarkeit (Weisungen von Bundesrat, BAG, Kanton Basel-Stadt sowie Eigenbedarf für Lehre und Verfügbarkeit des eigenen Personals) bestehen.

Reglement für die Ton- und Bildaufzeichnung in der Lehre

Im Hinblick auf den digitalen Unterricht im Herbstsemester 2020 hat die Universität Basel ein Reglement für die Ton- und Bildaufzeichnung in der Lehre erlassen. Dieses gilt für den Betrieb aller Ton-, Bild- und Ton-/Bildaufzeichnungssysteme in der Lehre. Das Reglement beinhaltet Punkte wie Erkennbarkeit der Bild- und Tonaufzeichnung, die Aufbewahrung und Vernichtung der Aufzeichnungen oder die Nutzungsrechte an den Aufnahmen. Das Reglement steht als PDF-Download bereit.

Diese Regelungen werden entsprechend den aktuellen Entwicklungen angepasst.

Anfrage per E-Mail

Fragen zum Thema Studium und Forschung im Kontext der Corona-Pandemie können über die E-Mail-Adresse corona@unibas.ch gestellt werden.

Fragen zum Thema Online-Lehre im Kontext der Corona-Pandemie können an die E-Mail-Adresse corona-teaching@unibas.ch gerichtet werden.

Situation Schweiz und International

Informationen zur aktuellen Situation, zu den Massnahmen des Bundes, Empfehlungen für Reisende und die Arbeitswelt sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Website des Bundesamts für Gesundheit BAG.

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