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12.10.2010
Neue Professorinnen und Professoren an der Universität Basel

An der Universität Basel wird Prof. Daniela Finke Ordinaria für Molekulare Medizin in der Pädiatrie, Prof. Urs Peter Frey Ordinarius für Pädiatrie und Prof. Ralph Ubl Ordinarius für Kunstgeschichte. Zur Extraordinaria für Klinische Stress- und Traumaforschung hat der Universitätsrat Prof. Edith Holsboer-Trachsler gewählt.

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Prof. Daniela Finke

Prof. Daniela Finke (*1964) tritt das Ordinariat für molekulare Medizin in der Pädiatrie an der Medizinischen Fakultät an; gleichzeitig wird sie Leiterin Forschung am Universitätskinderspital beider Basel (UKBB). Finke studierte in Freiburg im Breisgau Medizin und erhielt anschliessend ein dreijähriges Promotionsstipendium der deutschen Forschungsgemeinschaft an der Universität Würzburg. Dort promovierte sie 1994 über die Immunabwehr bei der Masernvirusenzephalitis. Von 1994 bis 1996 war sie an der Universitäts-Kinderklinik Freiburg mit dem Schwerpunkt hämatologisch-immunologischer Erkrankungen klinisch tätig.

Von 1996 bis 2003 forschte sie im waadtländischen Epalinges als Postdoktorandin und Oberassistentin am Ludwig Institute for Cancer Research, am Institut für Biochemie und am Schweizerischen Institut für Experimentelle Krebsforschung (ISREC). Dort untersuchte sie die Wechselbeziehung zwischen Tumorviren und dem Immunsystem sowie die Entstehung der Peyer'schen Plaques im Darm. Seit 2003 war sie SNF-Förderungprofessorin am Departement Biomedizin der Universität Basel. Ihre Forschungsgebiete sind die Entwicklung des Immunsystems und der Lymphorgane sowie die Regulation angeborener und erworbener Immunantworten. 2006 erwarb sie den Titel eines Fachimmunologen. Finke wurde unter anderem 2008 mit einem Pfizer-Forschungspreis und dem Credit Suisse Award for Best Teaching ausgezeichnet.
 

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Prof. Urs Peter Frey

Prof. Urs Peter Frey wird neuer Ordinarius für Pädiatrie und gleichzeitig Chefarzt für Pädiatrie am Universitätskinderspital beider Basel (UKBB). Seit 2000 ist er Leiter der heutigen Abteilung für Pneumologie an der Universitätsklinik für Kinderheilkunde des Berner Inselspitals. 1962 in St. Gallen geboren, studierte er Medizin in Fribourg und Bern, wo er 1990 in Medizin doktorierte; die Promotion in Medical Physics/Biomedical Engineering erfolgte nach Stationen in England und den USA 1999 an der britischen Leicester University. An der Medizinischen Universitäts-Kinderklinik Bern wurde er Oberarzt und leitender Arzt der Pädiatrischen Pneumologie, parallel dazu erfolgte die Ernennung zum Privatdozenten (2000), Titularprofessor (2005) und Assoziierten Professor in Pädiatrischer Pneumologie (2007) an der Universität Bern. Seit 2008 ist Frey Forschungsrat in der Abteilung III des Schweizerischen Nationalfonds.

Freys Forschungsinteresse gilt besonders der Frühentwicklung der Lunge, der Entstehung und Früherfassung von obstruktiven Atemwegserkrankungen und des Asthma bronchiale bei Säuglingen und Kleinkindern. In den letzten fünf Jahren hat er sich zunehmend mit Systembiologie und der mathematischen Modellierung des zeitlich komplexen Verhaltens von chronischen Krankheiten befasst. In Basel möchte er sich im klinischen Bereich für die Integration der Abteilungen am neuen Standort und für die Vernetzung mit niedergelassenen Ärzten, umliegenden Spitälern und der Erwachsenenmedizin einsetzen. Wissenschaftlich möchte er eine pädiatrische Forschungsplattform schaffen, welche Grundlagenforschung, klinische Pädiatrie und Erwachsenenmedizin näher zusammenbringt. Frey ist verheiratet und Vater zweier Mädchen.
 

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Prof. Ralph Ubl

Der neue Ordinarius für Kunstgeschichte, der Österreicher Prof. Ralph Ubl, war bereits von 2003 bis 2006 Inhaber der Laurenz-Professur für zeitgenössische Kunst an der Universität Basel. Derzeit ist er Professor für Kunstgeschichte und Mitglied des Committee on Social Thought an der University of Chicago (USA). 1969 in Wien geboren, studierte er Kunstgeschichte und Philosophie an der dortigen Universität, ergänzt mit Forschungsaufenthalten in Bologna, Rom und Paris. In Wien war er Assistent am Institut für Kunstgeschichte. Nach der Promotion 1999 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule der Künste Berlin, im Winter 2002 zudem Lehrbeauftragter an der Kunstakademie Hangzhou in der Volksrepublik China. Nach der Basler Laurenz-Professur war Ubl 2006/2007 Professor für Kunstgeschichte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe, ausserdem 2006/2007 als Gastprofessor am Humanities Center der Johns Hopkins University in Baltimore (USA) tätig.

Ubl forscht vor allem über Kunst und Kunsttheorie seit 1800 und hat ausführlich über moderne Malerei und ihre Wechselwirkung mit Fotografie, Collage und Film veröffentlicht. In Basel möchte er sich bildtheoretischen Fragen, dem Dialog zwischen den verschiedenen Künsten sowie dem Verhältnis von Kunst und politischer Theorie in der Moderne widmen. Ein besonderes Anliegen sind ihm die internationale Vernetzung der Basler Kunstgeschichte und die Zusammenarbeit mit den Basler Museen. Ubl ist verheiratet und Vater eines Sohnes.
 

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Prof. Edith Holsboer-Trachsler

Zur Extraordinaria für Klinische Stress- und Traumaforschung an der Medizinischen Fakultät befördert wurde Prof. Edith Holsboer-Trachsler, derzeit Leiterin des Zentrums für Affektive Krankheiten und Depression Basel (ZAD), einer Kooperation der Psychiatrischen Universitätspoliklinik und der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel. Geboren 1953 in Zug, absolvierte sie ein Medizinstudium an der Universitäten Fribourg und Zürich, wo sie 1981 promoviert wurde. 1994 erhielt sie die Venia docendi für das Fach Psychiatrie an der Universität Basel; 1998 erfolgte die Ernennung zur Titularprofessorin für Psychiatrie.

Holsboer-Trachsler war unter anderem Oberärztin an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich und der Abteilung für Depressionsforschung, Schlafmedizin und Neurophysiologie der Psychiatrischen Universitätsklinik Basel. Seit 1996 ist sie Leitende Ärztin sowie Leiterin des Zentrums für Schlafmedizin der Basler Universitätskliniken. Seit 2009 ist sie zudem stellvertretende Chefärztin der Klinik für Erwachsenenpsychiatrie der UPK Basel. In ihrem Forschungsschwerpunkt arbeitet sie in mehreren Projekten vor allem zu den Zusammenhängen zwischen Stress, Schlaf und affektiven Störungen.

Assistenzprofessur in Musikwissenschaft
Weiter wird Prof. Dr. Matteo Nanni (*1970 in Genua) neuer Assistenzprofessor für Ältere Musikwissenschaft an der Universität Basel. Er wurde vom Rektorat auf diese Professur berufen und wird das derzeit vakante Ordinariat für Ältere Musikwissenschaft an der Philosophisch-Historischen Fakultät in einer auf fünf Jahre befristeten Assistenzprofessur besetzen.



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