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Studentische Vereine #13: Verein Frauenstadtrundgang Basel

Der Verein Frauenstadtrundgang bietet seit bald vierzehn Jahren unkonventionelle thematische Rundgänge an, die Fragen aus der Frauen- und Geschlechterforschung aufgreifen. Ein Interview mit Nadja Müller, Koordinatorin des Vereins Frauenstadtrundgang Basel.

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Frauenstadtrundgang: Der Verein zählt heut 24 Aktivmitglieder, welche die Rundgänge konzipieren und leiten.
Was macht der Verein Frauenstadtrundgang Basel?
Nadja Müller:
Der Verein Frauenstadtrundgang Basel ist eine universitäre Einrichtung und gehört zum Departement Geschichte. Wir sind jedoch nicht nur Historikerinnen, sondern Studentinnen und ausgebildete Wissenschaftlerinnen verschiedener Fachrichtungen. Unsere Aktivmitglieder erarbeiten und leiten unkonventionelle thematische Rundgänge, die Fragen aus der Frauen- und Geschlechterforschung aufgreifen. Das Ziel des Vereins ist, universitäres Wissen aus den staubigen Archiven und Studierstuben zu holen und einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln. Darum sind unsere Rundgänge einerseits wissenschaftlich fundiert, andererseits aber auch gespickt mit Rollenspielen, spannenden Geschichten und historischem Bildmaterial, so dass sie ohne Vorwissen leicht verständlich sind. Neben diesem Vermittlungsauftrag bietet der Verein Studierenden die Möglichkeit, Erfahrungen im Bereich Wissensvermittlung und Präsentation zu sammeln.

Wie kam es zur Gründung des Vereins?
An der 5. Historikerinnentagung in Bern 1988 berichteten Frauen aus Köln über ihre Erfahrungen mit frauengeschichtlichen Rundgängen. Davon liess sich die Arbeitsgruppe «Frauengeschichte» der Universität Basel inspirieren und bildete 1989 eine Projektgruppe aus acht Studentinnen und einer Historikerin, die einen Rundgang zum Thema «Frauenarbeit» ausarbeitete. Das wichtigste Anliegen bei diesem Rundgang war, darauf aufmerksam zu machen, dass in Basel eine Dozentenstelle für Geschlechtergeschichte bis anhin fehlte. Der erste Rundgang fand anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Zulassung von Frauen zum Studium an der Universität Basel statt. Aufgrund der grossen Nachfrage gründete sich der Verein Frauenstadtrundgang.

Wie entwickelte sich der Verein?

Seit der Gründung des Vereins vor 25 Jahren standen über 40 Rundgänge in unserem Programm und es wurden 11 Publikationen veröffentlicht. 1997 erhielt der Verein Frauenstadtrundgang Basel den Chancengleichheitspreis beider Basel, «Das heisse Eisen», und 2005 durften wir zusammen mit den Frauenstadtrundgängen Zürich und Zug den FemPrix entgegen nehmen. Heute zählt der Verein 24 Aktivmitglieder, welche die Rundgänge konzipieren und leiten. Die 212 Passivmitglieder tragen den Verein ideell und finanziell mit.

Was war ein Highlight?
Unser erfolgreichster Rundgang überhaupt ist «Hexenwerk und Teufelspakt. Hexenverfolgungen in Basel», welcher seit 2007 im Programm. Seit seiner Premiere haben wir fast 200 Gruppen durch diesen Rundgang geführt. Dass das Hexenthema bis heute bewegt zeigt auch die Tatsache, dass unser Antrag an den Grossen Rat, die in Basel wegen Hexerei verklagten und verurteilten Personen zu rehabilitieren, angenommen wurde und im nächsten Jahr vom Regierungsrat diskutiert wird. Dabei geht es auch darum, im Stadtbild einen Erinnerungsort an dieses düstere Kapitel unserer Geschichte zu schaffen, etwa in Form einer Tafel am Käppelijoch. Das Thema wird in der Presse seither immer wieder aufgegriffen. Auch der Rundgang «Ein Blick durchs Schlüsselloch. Sex und Sitte im historischen Basel» ist sehr erfolgreich. Er feierte 2010 Premiere und wurde seither hundert Mal durchgeführt. Beide Rundgänge haben alles, was es offenbar braucht, um Interesse bei einem breiten Publikum zu wecken: Sex, Crime und einen Schuss Mystery.

Wie kann man bei Euch Mitglied werden?
Studentinnen der Geisteswissenschaften und der Theologie können sich ganz unkompliziert bei uns melden mit einem Mail an frauen-stadtrundgang@unibas.ch . Bei einem persönlichen Gespräch erfahrt Ihr mehr über uns und die Möglichkeiten der Mitarbeit. Wir freuen uns immer über neue Aktivfrauen!

Zur Website des Frauenstadtrundgangs Basel >

Der Frauenstadtrundgang Basel auf Facebook >

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Letzte Aktualisierung 13.10.2014

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